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What the Fork..?

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wer war das nochmal?

Egal, sie haben ein neues Album raus gehauen, das es jetzt komplett gratis zum Downloaden gibt. Die „Digital only“-Scheiblette hört auf den Namen „What the Fork…?“ und enthält wie von den leicht durchgeknallten Bremern gewohnt Metalanleihen und absurde Stilpaarungen, Zotenhumor mit ein wenig Philosophie und liefert mit 10 Tracks (plus zwei Füllern) optimale, abwegige Unterhaltung. Das Album ist als gemafreies „Creative Common“ lizensiert und darf daher gratis für alle möglich non-kommerziellen Projekte (Webradios, Filme, Programme, was es halt so gibt) verwendet werden und natürlich überall nach Belieben tantiemenfrei abgespielt werden.

Das Teil steht ab dem 28.12.2014 auf diversen Portalen, z.B. auf https://hellioen.bandcamp.com/ zum Download bereit. Alles andere steht auf http://www.facebook.com/hellioen.

CoverFertick
Reicht doch an Infos, oder nicht?

Okay, für alle, die mehr wissen wollen: Helliön formierten sich 1997 als Schülerband in Lemwerder (nahe Bremen) und haben schlicht vergessen, sich rechtzeitig aufzulösen. 10 Jahre später tauchten sie immer mal wieder hier und da auf Festivals auf (u.a. Rocktreff Berlin, Rock den Deich, Bremer Metalfestival, Let the bad times roll etc.) auf, brachten dort neben Kick-Ass-Rock zumeist auch grenzdebile Monster-Shows auf die Bühne und veröffentlichten 2010 ein Album namens „Divine Decadence“ über das Label „Starfish Music“. Um sich für diese Frechheit wahlweise zu entschuldigen oder aber diese zu verschärfen, zeigen sich die mittlerweile samt und sonders Richtung Bremen emigrierten Chaosköppe vier Jahre später in ungeahnter Bestform und hauen das so entstandene Album „What the Fork…? auch noch komplett für lau unters uninteressierte Volk.

Aber warum? Und wie?

Schon die Arbeiten am Erstling liefen eher suboptimal: Die Aufnahmen waren bereits 2008 abgeschlossen; durch anschließende Unstimmigkeiten mit Studio und Label wurde jedoch weder etwas aus einer zeitnahen noch einer zugesagten bundesweiten Veröffentlichung. Diese erfolgte erst 2 Jahre später durch das Bremer Mini-Label „Starfish Music“ ohne jegliche Werbemaßnahmen.

Dann machen wir’s beim nächsten Mal halt selbst“, schmollte der satansbratanische Vierer und begann Ende 2011 mit ersten Basisaufnahmen für eine neue EP, die auf jeden Fall in Eigenregie produziert und anschließend gratis online veröffentlicht werden sollte. Also Gebraucht-Equipment via eBay angeschafft und ab dafür. Kaum waren die Basic-Tracks eingetütet, gingen jedoch zeitgleich Leadgitarrist und Bassist von der Stange, um entweder gar nicht mehr oder aber bei den Deathern „In Signum“ weiter zu rocken.

Also neues Line-Up und somit neue Songs. Nach einigen zusammen absolvierten Gigs wurden entsprechend nicht nur die „alten“ Basicaufnahmen (mit Ausnahme der Drums) mit neuer Besetzung komplett runderneuert, sondern auch gleich fünf weitere Songs eingetrümmert – untkreativ war man ja nicht.

Noch immer traumatisiert vom Sound der „Divine Decadence“ wankte Stimme, Gitarre und Chefchaot (aka „Hauptideengeber“) Chryzz mit dem Material ins Heimstudio, schnippelte und fluchte, rauchte und mischte, fummelte und knetete bis ausgerechnet an Halloween 2014 ein neues kleines Musikmonster in Albumform seinem frankensteinschen Schöpfer genügend hochgezüchtet erschien, um auf die Menschheit losgelassen zu werden.

Herausgekommen sind die bisher besten Helliön-Songs, die es je gab, versehen mit dem besten Helliön-Sound, den es je gab und dem coolsten Helliön-Albumartwork, dass es je gab. Dieses stammt von der ominösen Künstlerin „M“, die als Gegenleistung lediglich die Seelen der Bandmitglieder verlangte… Downloader kommen jedoch noch günstiger weg und kriegen die Scheibe für lau, wenn sie wollen… oder sie bestimmen selbst den Kaufpreis einer digitalen Kopie in CD-Qualität.

Und warum sollten Sie das tun?

Weil sie dafür ’ne gute Stunde Feuer unter den Arsch und Spaß in die Backen kriegen, sofern sie Bock auf coole Riffs, catchy Melodien, abezirgelte Ideen und ein gewisses Maß an Beklopptheit haben. Stilrichtung? Weiß der Geier, klingt ja keine Nummer wie die andere… geht nach vorne und ins Ohr, reicht doch.

Und wo krieg ich das jetzt her und wo erfahre ich noch mehr?

Ab dem 28.12.2014 unter anderem auf http://hellioen.bandcamp.com, https://www.reverbnation.com/helli%C3%96n, https://soundcloud.com/hellioenrock und so nach und nach auf allen möglichen interaktiven Streamingkanälen. Artwork, Zeug und Co. zum Selberdrucken gibt’s eben da sowie auf http://www.facebook.com/hellioen. Ansonsten hilft Dir die Suchmaschine Deines Vertrauens.

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